Die Magdalena Kapelle

liegt auf halben Weg zur Patscher Alm. Das einstmals hölzerne Bauwerk

dessen Errichtungsdatum nicht bekannt ist, war Ende des Zweiten

Weltkrieges in einem außerst desolaten Zustand.

Heimkehrer des Krieges bauten an derselben Stelle in den Jahren 1950-1952 eine neue Kapelle in  massiver Bauweise.

Die Statuen, aus der Zeit um 1700  wurden von Kaspar Falgschlunger restauriert bzw.

Teile nachgeschnitzt.

Die Fasserarbeiten wurden von Strobl Josef durchgeführt.

Eine Generalsanierung der Kapelle wurde in den Jahren 1993-94 durchgeführt.

Die Kapelle wurde neu fundamentiert, erhielt ein neues Dach und eine neue Fassade.

In der Kapelle befinden sich zwei Statuen ca. 150 cm groß. Dargestellt sind die Hl.

Magdalena und der Hl. Johannes der Täufer. Weiters ein Kruzifix mit Korpus, zwei Votivtafeln aus 1799  und ein Altartisch.

 

 

Von den Heimkehrern errichtete Kapelle 1950-52

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach der Generalsanierung in den Jahren 1993-94

 

Bilder der Figurengruppe, des Altars, Gedenk und Votivtafeln

 

Einweihung nach erfolgreicher Restaurierung am 18.September 1994

 

 

 

 

Initiatoren der Errichtung der Kapelle 1950 - 52

Kaspar Falgschlunger (begnadeter Schnitzer)

Johann Greier (Singer-Bauer, Bauleiter)

Anton Holzhammer ( Bürgermeister von Patsch 1951-1963 )

befinden die Restauration 1995 für sehr gelungen

 

 

 

Für alle Helfer, Errichter und Erhalter

der Kapelle stellvertretend

Norbert Haller

Franz Lutz

Ernst Peer

Gerhard Lutz

Ludwig Knoflach

 

 

Es findet jedes Jahr am 3. Sonntag im September

eine Gedenkmesse statt.

 

Zum Schmunzeln:

Laut eines Schreibens vom Denkmalamt für Tirol an den damaligen

Bürgermeister Holzhammer war der Landeskonservator der Meinung

dass:,, Nach Besichtigung der beiden Figuren Magdalena und Johannes d.T.

eine Neufassung der beiden guten Stücke durch den Kulissenmaler Strobl nicht 

in Frage kommen kann. Die plastischen Ergänzungen an den beiden Statuen

sind mit sehr viel Geschick und Einfühlungsvermögen gemacht worden, so dass 

es schade wäre, die beiden Schnitzwerke nun durch eine ungenügende

Fassung in ihrer künstlerischen Wirkung zu beeinträchtigen.

Die Herstellung einer guten Fassung kann nur einem geübten Faßmaler

übertragen werden.

Der Landeskonservator kann nur feststellen, dass Herr Strobl

keinesfalls geeignet ist, eine solche Fassung herzustellen"

 

Manchmal ist es gut sich den Weisungen der ,,Wissenden" zu wiedersetzen

und den gesunden Menschenverstand walten zu lassen.